Physiotherapie für Tiere
Wie in unseren Geschichten, über unsere eigenen Tiere berichtet, hat unser Goldi-Rüde schwere HD. Als wir damals den Befund erhielten waren wir zunächst geschockt. Zumal uns auch noch mitgeteilt wurde, dass wir unseren Mozart am besten gleich einschläfern lassen sollten. Aber so leicht wollten wir uns nicht geschlagen geben, schließlich lieben wir unseren Hund und wollten nichts unversucht lassen.
Also, haben wir uns mit unserem Tierarzt und Hundetrainer beraten. Während unserer Gespräche haben wir erfahren, dass es Physiotherapeuten gibt, die sich speziell mit Tieren und deren Körper- und Muskelaufbau auseinandersetzen. Wir ließen uns die Adresse geben und sind unverzüglich dort hingefahren. Nach etlichen Therapiestunden, ausgiebigen Waldspaziergängen und Schwimmaktionen ist unser Hund (inzwischen 7 Jahre) so fit, dass er kaum Beschwerden hat. Wir können nur jedem empfehlen eine Therapie mit einem kranken Hund zu machen. Er wird es Ihnen mit tausend Schmuseeinheiten und liebvollen Blicken danken.
Was machen Physiotherapeuten bei Hunde eigentlich?
Das haben wir uns auch gefragt. Aber im Grunde werden die gleichen Behandlungen wie bei uns Menschen vorgenommen. In Absprache mit dem Tierarzt und Hundebesitzer wird ein Therapieplan festgelegt.
Einsatzgebiete sind z. B.
Begleittherapie vor und nach Operationen
Unterstützende Therapie zur Linderung von Gelenkserkrankung
Therapie zum Muskelaufbau
Behandlung von Narben und Verhärtungen
Entspannungstherapie bei ängstlichen Hunden
Behandlung von Lähmungserscheinungen
Unterwasserlaufband usw.
Hunde werden durch bewusste Ernährung und liebevolle Pflege immer älter. Dies hat zur Folge, dass immer mehr Hunde typische Alterserkrankungen bekommen.
Gezielte Behandlungen durch Physiotherapie oder Massagen bringen Ihrem Hunde Erleichterung und neue Mobilität. Egal ob Ihr Hund alt ist, einen Unfall hatte oder einen angeborenen Haltungsschaden hat. Helfen Sie Ihrem Hund wieder aktiv am Leben teilzunehmen.
Die Physiotherapie ersetzt auf keinen Fall den Besuch beim Tierarzt, aber dass ist ja wohl selbstverständlich.
•Aktualisiert• (••Mittwoch•, den 12. •August• 2009 um 16:10 Uhr&bull



