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Heute möchte ich mich mal über das Thema Wurmkur auslassen. Es gibt so viele verschiedene Meinungen dazu und man ist diesbezüglich ja total verunsichert.

Bisher habe ich unseren Hunden immer 2 x im Jahr eine Wurmkur verabreicht, weil es vom Tierarzt empfohlen wurde. Unsere Hunde haben in der Vergangenheit immer die Caniquantel Plus Tabletten bekommen. Diese Tabletten wurden an 3 aufeinanderfolgenden Tagen einmal täglich zum Futter gegen und unsere Hunde haben Sie gut vertragen. Bei unserem letzten Tierarztbesuch habe ich dann die Tabletten von Milbemax erhalten. Die Tabletten werden an einem Tag verabreicht und dann ist alles erledigt. Zunächst froh darüber, weil unsere Hunde ja auch nicht dumm sind und gern mal die Tabletten übrig gelassen haben, bin ich doch noch einmal ins Internet gegangen um mich über die Tabletten zu informieren. Schließlich wollte ich unseren Hunden nicht irgendetwas Neues zumuten.

Gott sei  Dank, kann ich nur sagen. In verschiedenen Foren bin ich über diverse Berichte gestolpert in denen die Hunde über mehrere Tage Durchfall hatten teilweise total apathisch in der Ecke gelegen haben, nach dem Sie diese Tabletten erhalten haben. War es nur Zufall oder liegt es doch an der Zusammensetzung und der starken Dosis? Das wird man wohl nie ganz klären können, weil jeder Hund anders reagiert.

Aber trotzdem habe ich dies zum Anlass genommen,  um mich mal genauer über das Thema zu informieren.

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Wie in unseren Geschichten, über unsere eigenen Tiere berichtet, hat unser Goldi-Rüde schwere HD. Als wir damals den Befund erhielten waren wir zunächst geschockt. Zumal uns auch noch mitgeteilt wurde, dass wir unseren Mozart am besten gleich einschläfern lassen sollten. Aber so leicht wollten wir uns nicht geschlagen geben, schließlich lieben wir unseren Hund und wollten nichts unversucht lassen.

Also, haben wir uns mit unserem Tierarzt und Hundetrainer beraten. Während unserer Gespräche haben wir erfahren, dass es Physiotherapeuten gibt, die sich speziell  mit Tieren und deren Körper- und Muskelaufbau auseinandersetzen. Wir ließen uns die Adresse geben und sind unverzüglich dort hingefahren. Nach etlichen Therapiestunden, ausgiebigen Waldspaziergängen und Schwimmaktionen ist unser Hund (inzwischen 7 Jahre) so fit, dass er kaum Beschwerden hat. Wir können nur jedem empfehlen eine Therapie mit einem kranken Hund zu machen. Er wird es Ihnen mit tausend Schmuseeinheiten und liebvollen Blicken danken.

Was machen Physiotherapeuten bei Hunde eigentlich?
Das haben wir uns auch gefragt. Aber im Grunde werden die gleichen Behandlungen wie bei uns Menschen vorgenommen. In Absprache mit dem Tierarzt und Hundebesitzer wird ein Therapieplan festgelegt.

Einsatzgebiete sind z. B.
Begleittherapie vor  und nach Operationen
Unterstützende Therapie zur Linderung von Gelenkserkrankung
Therapie zum Muskelaufbau
Behandlung von Narben und Verhärtungen
Entspannungstherapie bei ängstlichen Hunden
Behandlung von Lähmungserscheinungen
Unterwasserlaufband usw.

Hunde werden durch bewusste Ernährung  und  liebevolle Pflege immer älter. Dies hat zur Folge, dass immer mehr Hunde typische Alterserkrankungen bekommen.
Gezielte Behandlungen durch Physiotherapie oder Massagen bringen Ihrem Hunde Erleichterung und neue Mobilität. Egal ob Ihr Hund alt ist, einen Unfall hatte oder einen angeborenen Haltungsschaden hat. Helfen Sie Ihrem Hund wieder aktiv am Leben teilzunehmen.
Die Physiotherapie ersetzt auf keinen Fall den Besuch beim Tierarzt, aber dass ist ja wohl selbstverständlich.

•Aktualisiert• (••Mittwoch•, den 12. •August• 2009 um 16:10 Uhr&bull•winken•

 
Hallo, erst einmal grundsätzlich vorausgeschickt:

Dieses ist keine Tierarztbehandlung via Internet!

Bei schwerwiegenden Erkrankungen MUSS grundsätzlich ein Tierarzt aufgesucht werden und zwar möglichst unverzüglich! Es können sich wirklich ernste Erkrankungen (Parasitenbefall, Fremdkörper im Verdauungstrakt, Magendrehung usw.) dahinter verstecken!

Ich berichte hier von unseren Erfahrungen bei Durchfallerkrankungen, die besonders bei Mozart leicht auftreten. Er ist schon seit dem Welpenalter sehr empfindlich. Es schlagen ihm z.B. Stress und Aufregung sehr leicht „auf den Magen“.
Man kennt seinen Hund und deshalb merken wir eigentlich recht schnell, ob Gefahr im Verzug ist (also der Tierarzt aufgesucht werden muss) oder ob es sich um eine verhältnismäßig leichte Magenverstimmung handelt.

Mozart verhält sich dann ungewöhnlich unruhig und will ständig „vor die Tür“. Spätestens beim 2. Gassigang bestätigt sich ein mehr oder weniger ausgeprägter Durchfall.
durchfall
Hier unser „Hausmittel“ mit dem wir bisher so etwas immer wieder in den Griff bekommen haben:
Zunächst wird 1 Tag Diät eingelegt. Also absolut nix zu fressen. Allerdings muss man darauf achten, dass ausreichend Wasser (oder mit Wasser verdünnter schwarzer Tee) dem Hund zur Verfügung steht.
Wir kochen dann Reis mit etwas Salz richtig schön pampig. Wenn dieser dann abgekühlt ist und Mozi wieder erwartungsvoll vorm Fressnapf steht, servieren wir ihm diese Reispampe. Und als Leckerbissen verteilen wir darüber einige Teelöffel Möhrchen aus dem Babyglas! Man kann auch gut ein wenig Hühnchenfleisch dazu geben.
Ab dem 2. Tag steigern wir dann den Anteil des Trockenfutters in diesem Mix.
Meistens wird alles mit guten Appetit verdrückt und wirkt auch dementsprechend.

Da es bei uns üblich ist, die Hunde nachts nicht im Schlafzimmer zu haben sondern im Erdgeschoss des Hauses, nehmen wir an solchen Tagen die Hunde mit in den Schlafbereich.
Wir haben festgestellt, dass die Nähe zu uns Menschen sehr beruhigend wirkt. Sicherlich auch das Gefühl, sich sofort bemerkbar machen zu können, wenn „etwas drückt“.
Die Überraschung am nächsten Morgen (wenn man nicht vorgesorgt hat) ist auch für uns Menschen nicht gerade ein toller Morgengruß! Und dann der „schuldbewusste“ und hilflose Blick aus Hunde-Augen: „Ich wollte das doch nicht und ich schäme mich so!“

Natürlich hat es auch schon (bei beiden Hunden) Situationen gegeben, bei denen die Fahrt zum Tierarzt unumgänglich war.
 

 

Seit Jahrzehnten lässt man seinen Hund einmal im Jahr impfen.

Aber warum eigentlich?
Die wenigsten Hundebesitzer machen sich überhaupt keine Gedanken darüber. Der Tierarzt sagt, dass eine jährliche Impfung sein muss , weil ansonsten Ihr Liebling nicht mehr geschützt sei.
Aber kann das wirklich sein? Sind die Impfstoffe so schlecht, dass sie maximal 1 Jahr halten?
Dies kann man und sollte man auch nicht glauben. Auch wir liessen unsere Hunde jedes Jahr impfen, aber nur weil wir es nicht besser wussten.  Wir haben uns auch zu wenige Gedanken darüber gemacht, bis wir vor ein paar Tagen durch Zufall Informationen über das Internet zu diesem Thema gefunden haben.
Diese wichtigen Informationen möchte ich Ihnen nicht vorenthalten.

Gegen was wird überhaupt geimpft?

In der Regel werden Hunde gegen Staupe, Tollwut, Hepatitis contagiosa canis (ansteckende Leberentzündung), Leptospirose und Parvovirose geimpft.
Staupe und Parvovirose
Bei der Staupe- und auch bei der Parvoviroseimpfung handelt es sich um einen Lebendimpfstoff (mit lebendigen Erregern). Diese Impfung ist nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen ca. 3 Jahre wirksam. Ein dreijähriger Intervall ist hier aller Wahrscheinlichkeit ausreichend.  Hier ist aber auch zum Beispiel zu berücksichtigen, ob es auf natürlichem Wege eine Bildung von Antikörpern durch die Umwelt gegeben hat.

Hepatitis
Auch hierbei handelt es sich um einen Lebendimpfstoff. Allerdings ist die kontakiöse Hepaptis in Deutschland und vielen anderen Ländern eher selten. Wenn Sie Ihren Hund nicht all zu viele Impfen zu muten möchten und Sie sich wenig im Ausland aufhalten, können Sie auf die Impfe verzichten. Dies sollten Sie aber auch noch einmal mit Ihrem Tierarzt besprechen.

Achtung Tollwut!
Die Tollwutimpfung wurde früher einmal im Jahr verlangt. Inzwischen  gibt es aber auch Impfstoffe in Deutschland, die ca. 3-4 Jahre halten. Hier sind die Angaben im Beipackzettel des Herstellers zu beachten. Generell werden die geänderten Impfintervalle für die Tollwut EU-weit anerkannt. Aber auch hier gibt es wieder Ausnahmen in bestimmten Ländern (z. B. Großbritannien).

Weitere Impfungen wie z. B. Parainfluenza-Virus oder Bordetella bronchiseptica sollten nur wenn es unbedingt notwendig ist eingesetzt werden.

Parainfluenza-Impfung
Die Parainfluenza-Impfung wird im Allgemeinen empfohlen wenn die Hunde im engen Kontakt mit Ihren Artgenossen stehen (z. B. Welpenspielgruppe). Allerdings ist diese Impfung umstritten, da die Impfstoffe zwar eigentlich ca. 3 Jahre halten sollten aber in den meisten Fällen versagen. Dazu kommt noch, dass die Erkrankung meistens mild ausfällt, so dass der Hund auch auf natürlichem Weg Antikörper bilden kann.

Bordetella bronchiseptica
Genau wie bei der Parainfluenza-Impfung beträgt der Schutz bei der Bordetella bronchiseptica max. 1 Jahr. Und auch hier versagen oftmals die Impfstoffe. Dazu kommt noch, dass es hier verschiedene andere Erreger gibt, die die „Hundegrippe“ übertragen können. In den meisten Kombinations-Impfen ist aber nur ein Erreger, der „Caninen-Para-Influenza-Virus“ enthalten. Auch diese Impfung ist sehr umstritten. Es können sowohl geimpft wie auch ungeimpfte Hunde  daran erkranken.

Leptospriose

Weitere bedenkliche Impfstoffe sind die sogenannten bakteriellen Vollkeim-Impfstoffe. Diese Impfstoffe enthalten inaktive Erreger, die oft schlecht verträglich sind. Die Leptospirose-Impfstoffe enthalten oftmals trotz guter Reinigung Bestandteile von Bakterienzellwänden. Sie sind vergleichbar  mit den üblichen Keuchhusten-Impfstoffen.
Bei den Leptospirose-Impfstoffen ist es ähnlich wie bei den Bordetella brochiseptica. Die Impfstoffe wirken für ca. 6 Monate und sind auch nur gegen 2 Erreger (L. icterohaemorrhagiae und L. canicola) wirksam. Es gibt aber ca. 200 auslösende Leptosprenarten, die eine Erkankgung auslösen können.

Was hierbei bedenklich ist, ist die Tatsache dass z. B. die Leptospira canicola schon seit Jahren nicht mehr aufgetreten ist. Außerdem  wurden die wenigen bekannten Fälle nicht nur von den L. canicola Viren verursacht sondern auch von  L.  interrogans, L.pomona usw.

Ein weiterer bedenklicher Grund, der gegen eine Impfung spricht, ist dass die Leptospirose-Impfstoffe der Hauptgrund für adverse Impfreaktionen sind und zwar so, dass das Risiko höher als der Nutzen ist. Dies wurde zumindest von einer Universität von Kansas herausgefunden. Deshalb  wird in Kansas sogar ausdrücklich von einer Impfung bei Welpen abgeraten.

Fazit

Eine Impfung kann eine Infektion zwar nicht völlig verhindern, aber Sie kann vielleicht einen schweren Verlauf der Krankheit verhindern.

Um eine Epidemie zu verhindern ist es wichtig, dass ein Großteil der Hunde geimpft ist.
In den 90er-Jahren, haben viele Tierhalter auf eine Impfung verzichtet, dies hatte einen hohen Anstieg der Staupeerkrankung zur Folge.

Generell ist eine Grundimmunisierung sinnvoll. Allerdings sollte man mit dem Tierarzt die einzelnen Impfstoffe durchsprechen. Welche sinnvoll sind und welche nicht. Die Grundimmunisierung sollte im Alter zwischen acht und zwölf Wochen vorgenommen werden. In der 1. Phase wird in der Regel gegen Staupe, Parvovirose, Leptospirose, Hepatitis und evtl. gegen Zwingerhusten geimpft.  In der 2. Phase mit 12 Wochen wird die erste Impfe aufgefrischt und es kommt noch die Tollwutimpfung hinzu.

Auch ältere Hunde sollten eine Grundimmunisierung erhalten. Die Immunisierung erfolgt im Abstand von 4 Wochen und dann noch einmal ein Jahr danach.

OB eine jährliche Impfung wirklich notwendig ist halte ich für sehr fraglich. Ein Indiz das ebenfalls gegen eine jährliche Impfung spricht, ist auch dass viele Impfstoff-Hersteller sogar darauf hinweisen, dass die Impfstoffe wesentlich länger als ein Jahr halten. Und mit dieser Aussage schädigen sie sich ja rein wirtschaftlich gesehen, selber.

Wir werden auf jeden Fall zukünftig genau überlegen, ob wir unsere Hunde jedes Jahr komplett gegen alles impfen lassen. Wer nicht mit seinem Hund ein- oder mehrmals im Jahr ins Ausland fährt und der Hund nicht häufig mit anderen Artgenossen auf engem Raum zusammen ist, sollte sich wirklich gut überlegen, ob er seinem Hund jedes Jahr die Imfpung zumuten möchte.

•Aktualisiert• (••Dienstag•, den 04. •August• 2009 um 10:34 Uhr&bull•winken•

 

2-Wochen-Check

Folgende Punkte sollten Sie regelmäßig einmal die Woche bzw. alle 2 Wochen bei Ihrem Hund überprüfen:

Zähne und Zahnfleisch, Ohren und Augen, Haut und Fell, Gewichtskontrolle und besondere Auffälligkeiten.

Zähne und Zahnfleisch
Wie bei uns Mensch ist auch bei unseren Hunden eine regelmäßige Zahnpflege sehr wichtig und sinnvoll. Eine der häufigsten Erkrankungen neben Übergewicht sind Zahnfleisch bzw. Zahnerkrankungen.  

Überprüfen Sie das Zahnfleisch, es sollte eine gesunde rosa Färbung haben. Sollten Sie am Rand eine Verfärbung (gelb-weißlich) finden, so handelt es sich hierbei um Zahnbelag. In den meisten Fällen, wenn er nicht entfernt wird entsteht daraus Zahnstein. Daraus resultiert schlechter Atem, Zahnfleischentzündungen und kann sogar zu Zahnausfällen führen. Ihr Tierarzt kann den Belag (allerdings meistens unter Vollnarkose), lose Zähne entfernen und im Anschluss polieren. Hilfreich gegen Zahnbeleg sind  speziell entwickelte Kauknochen, diese Knochen reduzieren die Bildung von Zahnbelag und Zahnstein.

Ohren und Augen
Die Ohren eines gesunden Hundes sind rosa und nicht rot oder pink. Sie sollten sauber sein und es darf keinen starken Geruch auftreten. Dunkler Ohrenschmalz z. B. weißt auf eine Infektion oder Ohrmilben hin.

Die Reinigung der Ohrmuschel sollte mit einem sauberen und trockenem Taschentuch oder Wattepad erfolgen. Verwenden Sie auf keinen Fall ein Wattestäbchen, denn wie auch bei uns Menschen ist das Ohrinnere bei Hunden sehr empfindlich. Sie dürfen auf keinen Fall tiefer als Sie sehen ins Ohr eindringen! Hunde mit langen Ohren sind für Ohrentzündungen anfälliger als andere Hunde. Besitzer von Hunden mit langen Ohren  sollten deshalb besonders  regelmäßig die Ohren überprüfen.  

Die Augen reinigen Sie am besten vorsichtig mit einem feuchten Wattepad. Hier bei sollten Sie beachten, dass Sie für jedes Auge ein extra Wattebausch verwenden. Wenn die Augen stark tränen oder gerötet sind, lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt beraten.

Haut und Fell

Für die Fell- und Hautpflege gibt es spezielle Bürsten oder Kämme. Um sich einen Überblick der Haut zu verschaffen, teilen Sie dass Fell vorsichtige am Kopf entlang dem Rückrat. Hier können Sie dann nach Schuppen, Verletzungen oder Schorf suchen. Beim Bürsten achten Sie auf Anzeichen von Parasiten (z. B. Flöhe), Schwellungen oder Wunden. Sollten Sie etwas Ungewöhnliches feststellen, holen Sie sich den Rat Ihres Tierarztes ein.

In der Regel glänzt das Fell eines gesunden Hundes. Zur Fellpflege sollte Ihnen Ihr Züchter einige Informationen geben können. Bei Kurzhaarrassen ist es natürlich so, dass sie weniger Fellpflege benötigen als Langhaar-rassen.

Um Ihren Hund an die Fellpflege zu gewöhnen sollten Sie schon im Welpenalter mit viel Liebe und Geduld beginnen.

Baden Sie Ihren Hund nur wenn es unbedingt nötig ist, und dann auch nur mit speziellem Hundeshampoo. Diese Shampoos haben eine rückfettende Wirkung. Für das Fell ist es gerade auch in den Wintermonaten extrem wichtig, die richtige Pflege zu erhalten.

Viele Hunde mit kurzem Fell fangen sich im Winter oftmals eine Erkältung ein. Um dieses Risiko zu minimieren sollten Sie Ihrem Hund einen Hundemantel umlegen. Der schützt die wichtigen Organe vor Kälte. Denken Sie daran, auch Sie gehen im Winter nicht ohne Jacke vor die Tür. Bei Hunden mit langem Fell bilden sich oftmals Schneeklumpen unter den Ballen und an den Beinen.

Gewichtskontrolle

Die einfachste Methode um festzustellen, ob Ihr Hund sein Idealgewicht oder Übergewicht hat, können Sie wie folgt feststellen:

Wenn Ihr Hund das richtige Gewicht hat können Sie die Rippen spüren. Gehen Sie mit Ihren Händen zur Taille Ihres Hundes und von dort aus tasten Sie sich zu den hinteren beiden Rippen. Sie dürfen Sie spüren aber auf keinen Fall sollten die Rippen hervorstehen. Überprüfen Sie, ob Ihr Hund Fettpolster zwischen den Hinterbeinen, unter dem Bauch oder in der Leistengegend hat.

Sollte Ihr Hund Übergewicht haben, sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt über mögliche Therapien (Diäten). Auch wenn Ihr Liebling Sie noch so treu ansieht, vermeiden Sie es ihm fetthaltige Leckerlies oder Reste vom Tisch zu geben. Bei Übergewicht könnten Sie z. B. ein kleines Trainings-programm (Lauf- oder Suchspiele, Parkurspiele usw.) entwickeln. Zunächst beginnen Sie mit kurzen Phasen und nach und nach folgen längere Phasen. Sie werden sehen, dass Ihr Hund und auch Sie mit der Zeit sehr viel Spaß an den neuen Aufgaben haben.

Besondere Auffälligkeiten

Überprüfen Sie regelmäßig Ihren Hund auf Knoten oder Beulen. Hierzu beginnen Sie am Kopf des Hundes und bewegen sich langsam mit beiden Händen Richtung Kinn. Anschließend gehen Sie hinter die Vorderbeine, unter die Schultern, am Rücken, über die Hüfte Richtung der Hinterbeine entlang. Achten Sie auf Risse oder Schnittverletzungen an den Fußballen.

Die Krallen Ihres Hundes müssen Sie auch regelmäßig kontrollieren. Gerade, wenn Ihr Hund viel auf weichem Boden (Teppich, Rasen) läuft. Hier können sich die Krallen nicht so abnutzen wie auf hartem Boden.

Ein besonderes Augenmerk sollten Sie auf die sogenannte Wolf- oder Afterkralle legen. Diese Kralle kann den Boden nicht berühren und deshalb auch nicht abgenutzt werden. Wenn Sie nicht regelmäßig gestutzt wird, kann sie in die Haut einwachsen, was für Ihren Hund sehr schmerzhaft ist. Außerdem können sie beim Laufen stören oder Ihr Hund bleibt mit der Kralle irgendwo hängen.

Zur Krallenpflege gibt es spezielle Scheren. Sie können die Krallen selber schneiden. Allerdings sollten Sie sich dies erst einmal vom Tierarzt oder von jemand der Erfahrung hat zeigen lassen, damit Sie nicht versehentlich ins Leben schneiden. Auch dies ist für Ihren Hund sehr schmerzhaft.

Allgemeine Informationen

Die normale Körpertemperatur beim Hund liegt zwischen 37,5 und 39 °C.

Die Schleimhäute sind beim gesunden Hund rosa. Bei Blutarmut bzw. starker Blutung sieht die Schleimhaut prozellanfarben aus.

Der Puls liegt im Normalbereich bei 80-120 Schlägen pro Minute und die Atmung zwischen 10-30 Atemzüge pro Minute.

Die Pupillen sollten sich beim plötzlichen Lichteinfall schließen.

Der Kot sollte braun bis dunkelbraun, fest und geformt sein. Dies ist natürlich auch von dem Futter abhänging.

 
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